Erlebnis

Führung 10 Jahre „Rotenfels-Wege“

Am Sonntag, 3. November 2019 lädt der Verein für Kultur und Heimatgeschichte Bad Rotenfels e.V. alle an der Ortsgeschichte Interessierten zu eine „Sonderführung“ auf der 2009 eingerichteten Wegstrecke ein.

25 Jahre nach der Fusion des Bad Rotenfelser Gewerbe- und des Kurvereins, dessen Satzung 1991 zum „Heimatverein“ geändert wurde, bereicherte dieser den Stadtteil mit dem Ortsteil Winkel um eine historische Beschilderung und der Ausweisung zweier Wegestrecken, über die historisch bedeutsame Stationen der hiesigen Kultur- und Ortsgeschichte angesteuert werden können. Dabei beläuft sich die kürzere Wegstrecke auf Stätten innerhalb des alten Bad Rotenfelser Siedlungsteiles, die die örtliche Kultur- und Heimatgeschichte näher bringen sollen; der längere Weg führt über die Vorbergzone in den Ortsteil Winkel und zurück. Insgesamt 40 Stationen sind vor Ort mit Informationstafeln beschildert.

Die Führung zum 10-jährigen Jubiläum, die ausschließlich auf der kürzeren Strecke durch Bad Rotenfels stattfindet, wird allerdings etwas von der Wegstrecke abweichen. Dabei werden zusätzliche bedeutende Stationen angesteuert, die bisher nicht beschildert sind. Der Wegeführer und Vereinsvorsitzende Alexander Fitterer wird an alle Stationen in Wort und Bild über die historischen Details berichten. Dauer ca. 3-4 Stunden, unterwegs werden Getränke gereicht.

Ab 13 Uhr sind die Vereinsräume im Obergeschoss des Bad Rotenfelser Rathauses (Hintereingang) geöffnet, von wo aus nach einem kurzen Empfang ab 14 Uhr die Führung startet. Parkmöglichkeiten beim Bad Rotenfelser Rathaus, Rathausstr. 11.

Der Verein für Kultur- und Heimatgeschichte freut sich über eine rege Teilnahme an der kostenfreien Führung. Informationen bei A.Fitterer, Tel. 5083687, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder auf der Internetseite www.heimatverein-badrotenfels.de

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Premierenfahrt des Nationalparkexpress

GaWo Nr. 30/2019 25. Juli 2019

Der Murgtäler Radexpress, ein Leuchtturmprojekt im Land Baden-Württemberg, fuhr am Samstag erstmals als Nationalparkexpress. Die DB Regio Mitte mit Roland Büchel und NVBW mit Heiko Focken waren als Partner an Bord und agierten zusammen mit dem Tourismus-Zweckverband „Im Tal der Murg“, der Tourist-Info Baiersbronn sowie dem Ideengeber Arbeitskreis Tourismus-Freizeit (AKTF) Gaggenau mit Bodo Krohn und Manfred Vogt. Dieter Droth, Zugführer und wohnhaft in Kuppenheim, begleitet den Murgtäler Radexpress seit Jahren.

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Ein Zuglaufschild zur Premierenfahrt wurde an verschiedene Partner übergeben, so auch hier beim Stopp in Forbach.  Foto: Hans Peter Hegmann

Der erste Stopp war in Forbach-Gausbach, wo Thomas Hudeczek (verantwortlich für Tourismus in Forbach) die Gäste begrüßte. Schwarzwald-Guide Bernd Schneider gab Erklärungen zu Forbach und begleitete die Gruppe im Linienbus bis zum Ausstieg in Hundsbach. Dort wartete der Nationalpark-Ranger Jens Liß zusammen mit einer Vertreterin von der Geschäftsstelle des Nationalparkes und führte die Wanderer etwa sechs Kilometer. Immer wieder stoppte er, um die Teilnehmer auf Besonderes in der Natur aufmerksam zu machen und Wissenswertes mitzuteilen. Die Rückfahrt erfolgte in Herrenwies wieder mit dem Linienbus. Franz Josef Lucke, 1. Vorsitzender des Schwarzwaldvereins Gaggenau, und Georg Feuerer, Hauptamtsleiter der Stadt Gaggenau, waren mit der Führung und dem gesamten Ablauf sehr zufrieden. Der Schwarzwaldverein sollte bei der Planung zu 2020 für eine Terminabstimmung aller Ortsgruppen früher eingebunden werden.

Für die Mountainbiker war Ausstieg in Baiersbronn. Kurdirektor Patrick Schreib war am Bahnstieg mit drei Guides zur Stelle und informierte über den Ablauf. Ein Schwarzwälder „Trailglöckle“ wurde als Geschenk zum Start den Bikern übergeben. In Tonbach kam Nationalparkmitarbeiter Martin Remmler dazu. Über 25 Kilometer wurde gestrampelt. Bodo Krohn vom AKTF sowie Roland Büchel von DB Regio Mitte waren begeistert von der Streckenführung und den Informationen zu den einzelnen Kernzonen. Der gemütliche Abschluss und Getränkestopp im Bahnhof Schönmünzach wurde verbunden mit dem Wunsch, dass diese Tour mit dem Nationalparkexpress ein fester Bestandteil in 2020 werden soll. Die Resonanz der Premiere war etwas schwach, und für die Planung im kommenden Jahr sollten verschiedene Ideen und Potentiale auch beim Nationalpark optimal genutzt werden. Im September gibt es eine Besprechung mit den Partnern zur Analyse, Bewerbung und der künftigen Umsetzung.

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