Erlebnis

Premierenfahrt des Nationalparkexpress

GaWo Nr. 30/2019 25. Juli 2019

Der Murgtäler Radexpress, ein Leuchtturmprojekt im Land Baden-Württemberg, fuhr am Samstag erstmals als Nationalparkexpress. Die DB Regio Mitte mit Roland Büchel und NVBW mit Heiko Focken waren als Partner an Bord und agierten zusammen mit dem Tourismus-Zweckverband „Im Tal der Murg“, der Tourist-Info Baiersbronn sowie dem Ideengeber Arbeitskreis Tourismus-Freizeit (AKTF) Gaggenau mit Bodo Krohn und Manfred Vogt. Dieter Droth, Zugführer und wohnhaft in Kuppenheim, begleitet den Murgtäler Radexpress seit Jahren.

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Ein Zuglaufschild zur Premierenfahrt wurde an verschiedene Partner übergeben, so auch hier beim Stopp in Forbach.  Foto: Hans Peter Hegmann

Der erste Stopp war in Forbach-Gausbach, wo Thomas Hudeczek (verantwortlich für Tourismus in Forbach) die Gäste begrüßte. Schwarzwald-Guide Bernd Schneider gab Erklärungen zu Forbach und begleitete die Gruppe im Linienbus bis zum Ausstieg in Hundsbach. Dort wartete der Nationalpark-Ranger Jens Liß zusammen mit einer Vertreterin von der Geschäftsstelle des Nationalparkes und führte die Wanderer etwa sechs Kilometer. Immer wieder stoppte er, um die Teilnehmer auf Besonderes in der Natur aufmerksam zu machen und Wissenswertes mitzuteilen. Die Rückfahrt erfolgte in Herrenwies wieder mit dem Linienbus. Franz Josef Lucke, 1. Vorsitzender des Schwarzwaldvereins Gaggenau, und Georg Feuerer, Hauptamtsleiter der Stadt Gaggenau, waren mit der Führung und dem gesamten Ablauf sehr zufrieden. Der Schwarzwaldverein sollte bei der Planung zu 2020 für eine Terminabstimmung aller Ortsgruppen früher eingebunden werden.

Für die Mountainbiker war Ausstieg in Baiersbronn. Kurdirektor Patrick Schreib war am Bahnstieg mit drei Guides zur Stelle und informierte über den Ablauf. Ein Schwarzwälder „Trailglöckle“ wurde als Geschenk zum Start den Bikern übergeben. In Tonbach kam Nationalparkmitarbeiter Martin Remmler dazu. Über 25 Kilometer wurde gestrampelt. Bodo Krohn vom AKTF sowie Roland Büchel von DB Regio Mitte waren begeistert von der Streckenführung und den Informationen zu den einzelnen Kernzonen. Der gemütliche Abschluss und Getränkestopp im Bahnhof Schönmünzach wurde verbunden mit dem Wunsch, dass diese Tour mit dem Nationalparkexpress ein fester Bestandteil in 2020 werden soll. Die Resonanz der Premiere war etwas schwach, und für die Planung im kommenden Jahr sollten verschiedene Ideen und Potentiale auch beim Nationalpark optimal genutzt werden. Im September gibt es eine Besprechung mit den Partnern zur Analyse, Bewerbung und der künftigen Umsetzung.

Weitere Presserückschau BT und BNN

Erster "Nationalparkexpress" - Presserückschau

BT 22.07.2019

Premiere im Murgtal

Erster Nationalparkexpress fährt bis Baiersbronn/Geführte Touren für Wanderer und Biker

Murgtal (hap) - Nachdem sich der "Murgtäler Radexpress" mit Start in Ludwigshafen inzwischen als erfolgreichster aller acht Radexpress-Züge in Baden-Württemberg etabliert hat, fuhr er am Samstag erstmals mit der Erweiterung als Nationalparkexpress in das Murgtal bis Baiersbronn. Damit wurde das Angebot für Wanderer und Radfahrer noch weiter ausgedehnt. Ab sofort besteht die Möglichkeit, bei diesen Sonderfahrten mit Guides des Nationalparks Schwarzwald zwei geführte Touren durch das Gebiet des Nationalparks zu unternehmen.

BT22072019Der erste „Nationalparkexpress“ kommt in Baiersbronn an.  Foto: Hegmann

Die Idee, von Mai bis Oktober an Sonn- und Feiertagen in einen Personenzug der Bahn zwei spezielle Fahrradwagen zu integrieren, wird immer besser angenommen. Die Beliebtheit des Sonderzugs für Tagestouristen beruht hauptsächlich auf der "Tour de Murg". Auf ihr können die Radler dann auf einem gut ausgebauten Radweg von Freudenstadt oder Baiersbronn aus, parallel zu dem Fluss, durch das landschaftlich schöne Tal wieder zurück bis zu den Bahnhöfen Gaggenau oder Rastatt fahren. Von dort aus können die Tagesgäste wieder mit der DB über Karlsruhe, Heidelberg und Mannheim die Heimreise antreten.

Bei der Premierenfahrt, die in eine normale Fahrt des Radexpress integriert ist, war neben vielen Radlern eine Großmutter mit ihrem Enkel aus Ubstadt-Weiher an Bord. Sie habe von der neuen Aktion gelesen, und da sie bisher nur den Hochschwarzwald, nicht aber die Region des Nationalparks kenne, wollte sie diese Gelegenheit nützen. Auch waren mehrere Studenten aus Karlsruhe unterwegs, die im Murgtal zum Teil schon oft gewandert sind.

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