2te Bürgerwanderung auf den Markgraf-Wilhelm-Wegen

Der Arbeitskreis Tourismus und Freizeit veranstaltet am

Sonntag den 7.April 2019 die

„Zweite Bürgerwanderung auf den Markgraf-Wilhelm-Wegen“

Beginn 13:00 Uhr an der Elisabethenquelle

Begrüßung der Gäste und Informationen zu dem Standort. Aufteilung der Besucher auf zwei Gruppen. Roland Hirth führt über den Schanzenberg (festes Schuhwerk erforderlich) und  Marianne Müller durch den Kurpark.

2bw 2019

Die Wanderführer geben Hintergrundinfos über Markgraf Wilhelm, Luise-Karoline von Hochberg, Schloss Rotenfels, Römisches Haus, Chaisenweg, historische Baumbestände und ehemaliges Sicherungslager, sowie über die nicht mehr vorhandenen Gebäude wie z.B. das chinesische Haus, die Goldmacherei der Reichsgräfin und ihrer Geschichte von Kaspar Hauser, wo die Reichsgräfin eine tragende Rolle gespielt haben soll.

Dauer : ca. 2 Stunden  auf Spendenbasis

Der Abschluss findet am sogenannten. Hexentanzplatz/Römisches Haus statt. Dort erwarten uns wieder die Fasentgruppe Rotenfelser Schanzenbergweiber mit Speis und Trank. Mit guten Gesprächen am Römischen Haus bei Kaffee u. Kuchen lassen wir den Tag ausklingen.

Damit die Tour optimal geplant werden kann, ist eine Anmeldung erforderlich.

Tel.Nr.: 07225 962-661 (Stadt Gaggenau, Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung) oder per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und / oder bei Marianne Müller, Tel.: 07225 73167

2004 wurden zur Erinnerung an Markgraf Wilhelm, dem Begründer des Rotenfelser Kurwesens der Markgraf-Wilhelm-Rundweg vom Arbeitskreis ins Leben gerufen.

Insgesamt 21 Tafeln informieren den Wanderer über die Geschichte des Kurparks im 19. Jahrhunderts.

Wer war aber dieser Markgraf Wilhelm von Baden? Er war der zweitgeborene Sohn des damals regierenden Großherzogs Karl-Friedrich von Baden und seiner zweiten Gemahlin Luise-Karoline von Hochberg. Nachdem er als Heeresführer in Napoleons Armee zurück gekehrt war, übernahm er 1816 das Gut seiner Mutter in Rotenfels.

Zuvor Eisenwerk, dann Steingeschirrfabrik ließ er auf diesem Gelände, nach den Plänen von Friedrich Weinbrenner von 1817-1827, ein Schloss im klassizistischen Landhausstil erbauen, welches 1817 bereits beziehen konnte.

Er errichtete in der Folge eine landwirtschaftliche Musteranstalt, die weit über die Grenzen des Landes bekannt wurde.

Bei der Suche nach Steinkohle stieß man auf eine Mineralquelle. Er ließ die Quelle fassen, eine Trinkhalle sowie ein repräsentatives Badhotel errichten. Von nun an gab sich der Adel und Hochadel ein Stelldichein. Rotenfels war ein berühmter Kurort geworden.

Der Arbeitskreis Tourismus und Freizeit hat sich seit seiner Gründung 2002 zum Ziel gesetzt,  um die Verschönerung des Rotenfelser Kurparks zu kümmern.

So wurden in vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden von Anton Schick und seinen Helfern dem Freundeskreis der Markgraf-Wilhelm-Wege, der Rotenfelser Kurpark zu einer Erholungsstätte gemacht, wo man sich wohl fühlt und sich gerne aufhält.

Mit der 2. Bürgerwanderung, geführt von Roland Hirth u. Marianne Müller soll die Geschichte des Kurparks, auf dem sich einst u.a. der Adel und das gehobene Bürgertum aus der Kurstadt Baden-Baden tummelte, wieder ins Leben gerufen werden.

Auch im Sommer soll gewandert werden

BT 01.03.2019

Rundwegfreunde freuen sich über einen erfolgreichen Winterwandertag mit 45 Teilnehmern

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Gleich geht es mit dem Bus nach Moosbronn: Von dort wandern die Teilnehmer zum Mahlbergturm.   Foto: Wessel

Gaggenau (wess) - Der elfte Winterwandertag der Rundwegfreunde Michelbach war mit 45 Teilnehmern ausgebucht. Manfred Vogt begrüßte die Wandergruppe, und am Lindenplatz gab es um die Mittagszeit erste Informationen durch Wanderführer Harald Wolf, gleichzeitig Vorsitzender der Michelbacher Naturfreunde. Zudem erhielten alle Teilnehmer eine Fastnachtsmaske aus Hefeteig, den die Naturbackstube Weber gestiftet hatte. Dem folgte die Fahrt mit dem Linienbus zum Friedhof Moosbronn. Von dort ging es zum Mahlbergturm.

"Grenzerfahrungen" folgten anhand von zahlreichen großen Grenzsteinen, die verdeutlichen, dass man sich mal auf badischem und dann wieder württembergischem Gebiet oder aber an den Grenzen der Landkreise Karlsruhe, Calw oder Rastatt befindet. Auch hier wusste Harald Wolf einiges zu erzählen. Eingeladen war die Wandergruppe in das Jagdhaus der Familie Kohlbecker, wo man reichlich versorgt wurde, auch mit selbst gebackenen Kuchen von Sabine Fitterling. Bei dieser Gelegenheit gedachte man der kürzlich verstorbenen, großzügigen Förderin Kristine Kohlbecker. Vor Einbruch der Dunkelheit erreichte die Wandergruppe nach 9,42 Kilometern und rund drei Stunden Michelbach, wo in der Sportgaststätte der gemütliche Abschluss stattfand. In der schriftlichten Meinungsumfrage bekamen die Organisatoren nur Lob und den Wunsch, in die Planung eine Sommerwandertour aufzunehmen.

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