Zum Ortsjubiläum erhält Freiolsheim einen eigenen Rundweg

Die landschaftliche Lage, das außergewöhnliche Panorama, die idyllische Ruhe aber auch eine wechselvolle Geschichte prägen Freiolsheim. Der neue Rundwanderweg vereint Natur, Geschichte und Leben des Höhenortes und ist somit ein perfektes Geburtstagsgeschenk zur 800-JahrFeier. Schon vor einigen Jahren hatte Wilhelm Essig die Idee, entlang der Gemarkungsgrenzen einen Rundweg anzulegen.

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Ehrenamtliche Helfer schilderten am Wochenende den neuen Rundweg aus. Foto: StVw

Als im Jahr 2017 die Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr starteten, wurde die Umsetzung in die Planungen mit aufgenommen und ein eigener kleiner Arbeitskreis gegründet. Am vergangenen Wochenende traf sich die Gruppe, um die Ausschilderung vorzunehmen. 38 Schilder galt es an Bäumen, Pfählen und Metallstangen zu befestigen, um die Wanderer über den 6,4 Kilometer langen Rundweg zu führen. Mit Leiter, Werkzeug und Tafeln ausgestattet, machten sich die Helfer ans Werk. Damit sind die Vorbereitungen für den großen Eröffnungstag am 5. Mai auf der Zielgeraden. Wortwörtlich auch ein steiniger Weg liegt hinter Wilhelm Essig, Roland Wölfle, Silvia Zimmermann, Nicole Schön sowie Marianne und Wolfgang Krauss. Schließlich haben sie alles ehrenamtlich gestemmt: Von der Sponsorenfrage über die Entwicklung der Schilder bis hin zum Säubern und Instandsetzen der Wege.

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Auch im Sommer soll gewandert werden

BT 01.03.2019

Rundwegfreunde freuen sich über einen erfolgreichen Winterwandertag mit 45 Teilnehmern

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Gleich geht es mit dem Bus nach Moosbronn: Von dort wandern die Teilnehmer zum Mahlbergturm.   Foto: Wessel

Gaggenau (wess) - Der elfte Winterwandertag der Rundwegfreunde Michelbach war mit 45 Teilnehmern ausgebucht. Manfred Vogt begrüßte die Wandergruppe, und am Lindenplatz gab es um die Mittagszeit erste Informationen durch Wanderführer Harald Wolf, gleichzeitig Vorsitzender der Michelbacher Naturfreunde. Zudem erhielten alle Teilnehmer eine Fastnachtsmaske aus Hefeteig, den die Naturbackstube Weber gestiftet hatte. Dem folgte die Fahrt mit dem Linienbus zum Friedhof Moosbronn. Von dort ging es zum Mahlbergturm.

"Grenzerfahrungen" folgten anhand von zahlreichen großen Grenzsteinen, die verdeutlichen, dass man sich mal auf badischem und dann wieder württembergischem Gebiet oder aber an den Grenzen der Landkreise Karlsruhe, Calw oder Rastatt befindet. Auch hier wusste Harald Wolf einiges zu erzählen. Eingeladen war die Wandergruppe in das Jagdhaus der Familie Kohlbecker, wo man reichlich versorgt wurde, auch mit selbst gebackenen Kuchen von Sabine Fitterling. Bei dieser Gelegenheit gedachte man der kürzlich verstorbenen, großzügigen Förderin Kristine Kohlbecker. Vor Einbruch der Dunkelheit erreichte die Wandergruppe nach 9,42 Kilometern und rund drei Stunden Michelbach, wo in der Sportgaststätte der gemütliche Abschluss stattfand. In der schriftlichten Meinungsumfrage bekamen die Organisatoren nur Lob und den Wunsch, in die Planung eine Sommerwandertour aufzunehmen.

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