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Aktuelle Lage Murgtäler Radexpress -- DB Regio

+++ Bitte beachten +++

Aufgrund der aktuell gültigen einheitlichen Regeln zur Vermeidung der Ausbreitung des Coronavirus, weisen wir daraufhin, dass von einem Sonn- und Feiertäglichen Verkehren des „Murgtäler Radexpress“ nicht ausgegangen werden kann.

Hiervon betroffen die AKTF-Termine

  • 16.05.2020  Tour de Murg historisch mit dem Abschluss am Haus Kast in Hörden
  • 27.06.2020  Kirchentour mit dem Abschluss an der Radfahrerkirche in Hörden.
  • 26.07.2020  Tour du Murg historisch mit der Gemeinde Muggensturm
  • 15.08.2020  Tour de Murg historisch mit dem Abschluss an der Radfahrerkirche in Hörden.
  • 16.08.2020  Familientour mit dem Radexpress

Die weiteren Information dazu, und ob die zusätzlich geplanten „Geführten Touren“ stattfinden können oder ggf. verschoben werden, wird hier aktualisiert zur Verfügung stehen.

Nationalpark-Zug fährt auch 2020 wieder

BNN 25.11.2019

Radexpress steht bei Ausflüglern hoch im Kurs

Von BNN Redaktionsmitglied Dominic Körner

Gaggenau/Forbach. Der Nationalpark-Express fährt 2020 wieder durch das Murgtal. Am Samstag, 18. Juli, bringt der Zug Ausflügler vom Rhein-Neckar-Kreis nach Forbach und Baiersbronn. Zwischenstation macht er unter anderem Karlsruhe, Rastatt und Gaggenau. Die Organisatoren sind der Arbeitskreis Tourismus/Freizeit in Gaggenau, die Gemeinden Forbach und Baiersbronn sowie der Nationalpark selbst. Sie wollen mit dem Sonderzug für Ausflüge in den Schwarzwald mit dem ÖPNV werben. Außerdem sollen die Gastgeber im Murgtal von dem Angebot profitieren.

Seine Premierenfahrt hatte der Express im vergangenen Juli. Im kommenden Jahr bieten Ranger zwei Mountainbike-Touren in den Nationalpark an. Sie beginnen in Baiersbronn. Am Ruhestein sieht man im Sonderzug eine „ideale Möglichkeit, um den ÖPNV als umweltfreundliche Mobilität mit dem Besuch des Nationalparks zusammenzubringen.“

Das Schutzgebiet hatte vor seiner Gründung 2014 in der Region heftige Proteste ausgelöst. Das hohe Verkehrsaufkommen im Höhengebiet ist allerdings kein parkspezifisches Problem. Besonders die Schwarzenbach-Talsperre und die Schwarzwaldhochstraße sind an Schönwetter-Wochenenden stark frequentiert. Ein groß angelegtes Verkehrskonzept soll dazu beitragen, dass sich die Situation künftig entspannt. Es sieht unter anderem die Einführung zusätzlicher Regionalbus-Linien vor, etwa zwischen Baden-Baden und Freudenstadt.

„Wir wollen die Menschen dazu motivieren, den Nationalpark mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu besuchen“, sagt Patrick Schreib. Der Baiersbronner Tourismus-Chef räumt allerdings ein, dass die Resonanz auf den ersten Nationalpark-Express verhalten ausgefallen ist – wenn auch wetterbedingt. Der klassische Radexpress, der regelmäßig an Sonn- und Feiertagen von Mai bis Oktober auf der Strecke verkehrt, werde gut angenommen. Nach Angaben der Deutschen Bahn hat er die höchste Auslastung aller Radzüge im Land. Das Verkehrsministerium hält ihn für ein „Aushängeschild und Leuchtturmprojekt“.

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