AK Tourismus-Freizeit tagt mit Freunden digital

Nach einer Pause von fast einem Jahr, bedingt durch die Corona-Epidemie, fand jetzt erstmals eine Besprechung in Form einer Videokonferenz für alle Freunde des Arbeitskreises Tourismus-Freizeit (AKTF) statt. Die bisherigen Vor-Corona-Treffs wurden vierteljährlich in einer Gaststätte arrangiert. Die technische Leitung der Videokonferenz oblag Thomas Arnold. Volker Wickersheimer von der Abteilung Tiefbau erläuterte die Fahrradaktionen der Stadt Gaggenau. Der AKTF-Vorschlag von Bodo Krohn, eine geführte historische Radtour in der Gesamtstadt anbieten zu wollen, wird verwaltungsintern geprüft. Die fünfte geführte Bürgerwanderung über den Chaisenweg mit Start am Schloss Rotenfels ist für Sonntag, 12. September, geplant. Marianne Müller stellte das Programm vor. Erstmals soll zum Neuen Schloss in Baden-Baden gewandert werden. Dort erfolgt eine Begrüßung durch Oberbürgermeisterin Margret Mergen. Der Abschluss ist am Hungerberg in der dortigen Gaststätte vorgesehen. Die Anmeldung für diese Tour erfolgt über die Tourist-Info der Stadt Gaggenau und bei Marianne Müller. Weitere Infos in Kürze hier auf unserer Homepage.

Mit Bürgermeister Michael Pfeiffer führte der AKTF ein Gespräch über einen Viertälerrundweg in Bad Rotenfels. Start und Ziel soll das Schulzentrum in Bad Rotenfels werden. Josef Elter und Bodo Krohn gaben hierzu nähere Informationen. Ein Projektteam unter Leitung von Lars Leier soll den Weg als Familientour gestalten. Weitere Gespräche sollen stattfinden. Der Heimatverein Bad Rotenfels mit seinem Vorsitzenden Alexander Fitterer begrüßt den Gedanken und steht mit fachlicher Unterstützung zur Verfügung. Weitere Partner wie die örtliche Naturparkrealschule sollen angesprochen werden. Patrick Schreib, Geschäftsführer des Zweckverbands „Im Tal der Murg“, unterstützt die Idee und hofft auf vielfältige Synergien.

Das aktuelle Thema Umbenennung Girrbachweier in Elisabethenweier wurde durch Bernd Kraft angesprochen. Nach dem positiven Gespräch mit dem Heimatverein Bad Rotenfels wurde beschlossen, dass der Girrbachweier seinen Namen behält. Das erste Gespräch vom Team des AKTF mit Bernd Kraft, Roland Hirth und Manfred Vogt beim Bürgermeister der Stadt Kuppenheim, Karsten Mußler, wurde sehr positiv beurteilt. Die Leistungsvereinbarung des AKTF mit der Stadt Gaggenau im Hinblick auf Erhalt und Pflege der Markgraf-Wilhelm-Wege soll so fortan auch in Kooperation mit Kuppenheim für die Markgraf-Wilhelm-Wege auf Kuppenheimer Gemarkung gelten. Von Roland Hirth wurde die Idee vorgestellt, auf dem Schanzenberg eine Schutz- und Wanderhütte zu errichten. Dieses Vorhaben muss mit dem Forst abgesprochen werden. Der Vorschlag fand die Unterstützung von Bürgermeister Mußler. Manfred Vogt übermittelte die Einladung zu einer gemeinsamen Wanderung auf den Markgraf-Wilhelm-Wegen und zur Bürgerwanderung auf dem Chaisenweg. Die Kooperation mit Kuppenheim soll ausgebaut werden mit aktueller Info zu der Wegepflege. Seitens der Stadt Kuppenheim wird eine bauliche Veränderung des jetzigen Römischen Hauses in Abstimmung mit der Stadt Gaggenau erwogen. Eine grüne Zone zwischen B 462, Unimog-Museum, Kurpark und Traischbachtal wäre eine Bereicherung und ein Alleinstellungsmerkmal im Murgtal, bemerkte Bernd Kraft.

 Der Amalienberg, ein geschichtlicher Anziehungspunkt in der Stadt Gaggenau, könnte in Kürze eine Exklusivführung bekommen. Durch persönliche Kontakte des AKTF zum Sekretariat des Büros der Eigentümerfamilie Scherer wurde eine Anfrage gestartet, die positiv beschieden wurde. Eine Terminabsprache erfolgt in Kürze für eine besondere Führung mit Roland Hirth und Amalienbergeigentümer Scherer. Dagmar Konermann steht für das neue Projekt des AKTF ,,Gaggenauer Geschichten“ zur Verfügung in der City und im Kurpark, falls Corona das zulässt. Bodo Krohn machte den Vorschlag, den Zick-Zack-Weg im Kurpark für Biker zu sperren. Der Weg wird durch diese Gruppe sehr in Mitleidenschaft gezogen und muss wieder ausgebessert werden. Von Bernd Kraft wurde zum Schluss der Konferenz das neue AKTF-Organigramm und die künftigen Aufgaben sowie die Lenkungsgruppen vorgestellt. (mavo)

In Corona-Zeiten konferiert der AKTF digital

GaWo Nr. 6/2021 11. Februar 2021

AKTF Treff 19112020Foto: AKTF

Die Besprechungen in der Lenkungsgruppe vom Arbeitskreis Tourismus-Freizeit (AKTF) können durch die Corona-Pandemie leider nur als Online-Videokonferenz durchgeführt werden. Mit Thomas Arnold hat der AKTF auf diesem Gebiet einen Fachmann im Team. Vielfältige Themen wurden bei der vergangenen Konferenz angesprochen. Der AKTF will sich bei der geplanten Wiedereröffnung des Waldseebads beim Partner Förderverein Waldseebad mit „Gesundheit im Bad“ beteiligen. Kann der Termin umgesetzt werden, steht ein Infostand zu aktuellen Angeboten auf der Liste sowie ein Wasserballspiel zwischen den „Unbesiegbaren“ aus Reichental und einer Promimannschaft, dazu ein „Gesundheitslauf“ mit Start und Ziel am Waldseebad. Die inhaltlichen Aufgaben des AKTF wurden von Bernd Kraft in einem Organigramm neu erstellt. Es ist in einigen Bereichen personell verändert und mit zusätzlichen Aufgaben und Verantwortungsbereichen versehen. Der jetzige Infoflyer „Wir sind ein starkes Team“ wird überarbeitet und soll Ende März mit einigen Ergänzungen in einer Neugestaltung veröffentlicht werden. Mit der Naturparkrealschule Gaggenau steht der AKTF im Gespräch, dass im Spätjahr ein Projekt Floßbau, Flößereigeschichte und Naturführung auf dem Michelbacher Rundweg begonnen werden kann. Für den Bereich Kurpark wurden die Gespräche mit dem Ottenauer Vogelschutz- und Zuchtverein fortgeführt, so dass die Vogelstation in der Nähe des Biergartens weiterhin mit Futter angeliefert wird und die Betreuung in den Händen von Anton Schick bleibt. Im Kurpark sind zwei Schautafeln zur heimischen Vogelwelt aufgestellt. Außerdem gibt es hier rund 50 Vogelnistkästen, die eine sehr gute Belegung aufweisen. Eine Säuberungsaktion soll im Spätjahr zusammen mit der Naturparkrealschule durchgeführt werden. Eine weitere Schautafel über Wasservögel im Bereich des Schießturms wäre für den AKTF eine zusätzliche Bereicherung und Aufwertung. Gespräche hierzu werden mit der Stadtverwaltung in Kürze geführt.

Von der Gruppe „Schanzenbergweiber“ kam die Zusage, dass sie den „Hexentanzplatz“ künftig in ihre Obhut nimmt und für Säuberungsaktionen dort Sorge trägt. Der Wunsch, eine große Online-Videokonferenz für alle Aktiven des AKTF umzusetzen wird positiv betrachtet und soll im Monat März erfolgen.