AK Tourismus-Freizeit engagiert sich für Freizeitexpress

Die Jahresbesprechung vom Arbeitskreis Tourismus-Freizeit (AKTF) zum Freizeitexpress und seinem Triebwagen Modell Corado Lint fand im Museum Haus Kast in Hörden statt. Bernd Kraft als Vorsitzender des Vereins für Heimatgeschichte e. V. Museum Haus Kast nutzte die Gelegenheit, die Geschichte des Hauses und der Flößerei in Kurzform vorzustellen. AKTF-Sprecher Manfred Vogt war erfreut, dass die Tourist-Info Baiersbronn, der Zweckverband „Im Tal der Murg“, die Evangelische Kirchengemeinde Gaggenau, das DRK Gaggenau, das Bürgerbüro der Stadt Gaggenau, die AOK Mittlerer Oberrhein, die Stadtverwaltung Karlsruhe und die AKTF-Radführer vertreten waren. Roland Büchel von DB Regio Mannheim erläuterte die erfolgreichen Belegungszahlen und Steigerungen gegenüber 2021 beim Murgtäler Freizeitexpresses. Das Murgtal bekommt ab 15. Dezember eine wesentliche Verbesserung durch das neue Triebwagenkonzept. Der AKTF bietet seine beliebte „Tour de Murg“ am 7. Mai und 2. Juli an. Die geführte Kirchentour mit Abschluss an der Radfahrerkirche in Hörden ist für den 17. September vereinbart worden. Mit dem Partner AKTF hat man seitens der Bahn ein gutes Zugpferd. Der Freizeitexpress bietet ein großes Spektrum, die touristischen Höhepunkte und das große Wanderangebot im vorderen Murgtal stärker in den Vordergrund zu bringen mit Unterstützung der touristischen Partner in Verbindung mit DB Regio und NVBW Stuttgart. (mavo)

Fährmann im Kurpark wieder standsicher

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Ehrenamtliche Arbeiten von AKTF-Aktiven haben den Fährmann im Kurpark erhalten. Foto: Bodo Krohn

Im Rotenfelser Schlosspark steht bei der Station 9a von den Markgraf-Wilhelm-Wegen seit dem Jahre 2010 die große Holzskulptur des Fährmannes. Am 10.7.2011 wurde die Skulptur enthüllt im Beisein von OB Christof Florus. Dank der persönlichen Kontakte des AK Tourismus und Freizeit (AKTF) war auch die bekannte Schauspielerin Ursula Cantieni aus der Fernsehserie „Die Fallers“ zugegen. Die Geschichte des Fährmannes geht auf Sebastian Steimer zurück, der in den Jahren 1868-1879 die Überfahrt mit einem Kahn über die Murg in den Park durchführte. Nach einem Vorgespräch mit einem Kahnbesitzer in Elchesheim-Illingen und in dem anschließenden Holzworkshop in der Sommerakademie Schloss Rotenfels wurde der Fährmann von einem Rotenfelser Bürger erstellt. Das Sponsoring  für die Gestaltung übernahm die damalige Landesakademieleiterin Ingrid Merkel. In den vergangenen Monaten wurde dieses besondere Kunstwerk im unteren Bereich von einer Fäulnis befallen; die Standfestigkeit war gefährdet. Nach einigen Besichtigungen haben die Markgraf-Wilhelm-Wege-Freunde vom AKTF entschieden, die erforderlichen Erhaltungsarbeiten in Eigenregie vorzunehmen, damit die Kosten in einem vertretbaren Rahmen bleiben. Begleitende Unterstützung kam aus dem Equipment der Landesakademie. Trotz der extremen Temperaturen wurden in mehreren Arbeitseinsätzen die richtigen Lösungen gefunden und umgesetzt, so dass der Fährmann weiterhin an seinem derzeitigen Standort bleiben kann. Begleitend konnte eine Firma aus Gaggenau gefunden werden, die ein Sponsoring übernahm. Mit dem Fährmann haben die Markgraf-Wilhelm-Wege ein geschichtliches Aushängeschild behalten, das viele Gäste wieder bewundern können. Über die Markgraf-Wilhelm-Wege gibt es einen aktuellen Flyer, der im Bürgerbüro erhältlich ist. (mavo)