Fährmann im Kurpark wieder standsicher

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Ehrenamtliche Arbeiten von AKTF-Aktiven haben den Fährmann im Kurpark erhalten. Foto: Bodo Krohn

Im Rotenfelser Schlosspark steht bei der Station 9a von den Markgraf-Wilhelm-Wegen seit dem Jahre 2010 die große Holzskulptur des Fährmannes. Am 10.7.2011 wurde die Skulptur enthüllt im Beisein von OB Christof Florus. Dank der persönlichen Kontakte des AK Tourismus und Freizeit (AKTF) war auch die bekannte Schauspielerin Ursula Cantieni aus der Fernsehserie „Die Fallers“ zugegen. Die Geschichte des Fährmannes geht auf Sebastian Steimer zurück, der in den Jahren 1868-1879 die Überfahrt mit einem Kahn über die Murg in den Park durchführte. Nach einem Vorgespräch mit einem Kahnbesitzer in Elchesheim-Illingen und in dem anschließenden Holzworkshop in der Sommerakademie Schloss Rotenfels wurde der Fährmann von einem Rotenfelser Bürger erstellt. Das Sponsoring  für die Gestaltung übernahm die damalige Landesakademieleiterin Ingrid Merkel. In den vergangenen Monaten wurde dieses besondere Kunstwerk im unteren Bereich von einer Fäulnis befallen; die Standfestigkeit war gefährdet. Nach einigen Besichtigungen haben die Markgraf-Wilhelm-Wege-Freunde vom AKTF entschieden, die erforderlichen Erhaltungsarbeiten in Eigenregie vorzunehmen, damit die Kosten in einem vertretbaren Rahmen bleiben. Begleitende Unterstützung kam aus dem Equipment der Landesakademie. Trotz der extremen Temperaturen wurden in mehreren Arbeitseinsätzen die richtigen Lösungen gefunden und umgesetzt, so dass der Fährmann weiterhin an seinem derzeitigen Standort bleiben kann. Begleitend konnte eine Firma aus Gaggenau gefunden werden, die ein Sponsoring übernahm. Mit dem Fährmann haben die Markgraf-Wilhelm-Wege ein geschichtliches Aushängeschild behalten, das viele Gäste wieder bewundern können. Über die Markgraf-Wilhelm-Wege gibt es einen aktuellen Flyer, der im Bürgerbüro erhältlich ist. (mavo)

Römisches Haus wieder ein Blickfang im Kurpark

Die Aktiven leisteten ganze Arbeit

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Das Römische Haus vorher und nachher. Fotos: AKTF

Der persönliche Kontakt von Manfred Vogt (Arbeitskreis Tourismus-Freizeit, AKTF) zur Regierungspräsidentin Sylvia Felder ebnete den Weg für eine erfolgreiche Aktion des AKTF im Kurpark. Erfolgreiche Telefonate mit dem Landratsamt Rastatt, Untere Naturschutzbehörde und Untere Denkmalschutzabteilung, folgten. Und auch der ForstBw mit Sitz in Gengenbach erteilte Freigabe über seinen Forstrevierleiter Stefan Weissinger, dass verschiedene Gehölzschnitte am Römischen Haus bis Ende Februar durchgeführt werden dürfen. Ein Team des Freundeskreises der Markgraf-Wilhelm-Wege mit Bodo Krohn, Berthold Leier und Herbert Grässle stand zur Verfügung, damit Theobald Schiel aus Bischweier die fachlichen Arbeiten umsetzen konnte. Nach vier Stunden war es soweit, und es folgte ein Vesper am Schlossteich als ideales  Dankeschön, arrangiert durch Jutta Mast vom AKTF. Das Römische Haus zeigt sich jetzt wieder vom Gebüsch befreit und ist ein besonderer Blickfang im Kurpark. (mavo)