VideoTreff der Lenkungsgruppe

Die Lenkungsgruppe vom AK Tourismus-Freizeit mit Josef Elter, Manfred Vogt, Bernd Kraft und Thomas Arnold nutzten die Technik und arrangierten erstmals eine erfolgreiche Videokonferenz. Durch das derzeitige Virus können keine persönlichen Gespräche im großen Kreis geführt werden, aber aktuelle Themen machten es erforderlich, dass in einer kleinen Gruppe diese besprochen und vereinbart wurden.

Die Veranstaltungen des AKTF wie Gesundheit im Park mit Talkrunde, die am 28. Juni geplant war, wird abgesagt, sowie alle Bürgerwanderungen, Stadtführungen, Dorfführungen, Radtouren, die in das noch terminiert waren und eine Fortsetzung in 2021 wird in Erwägung gezogen. Das Wegeteam im Kurpark, das viele Jahre von Anton Schick und seinem Team geleitet wurde, soll eine neue Struktur bekommen.

Mit der Stadtverwaltung gibt es seit 2004 eine Vereinbarung für die Pflege der Markgraf- Wilhelm- Wege, die einer neuen Fassung bedarf. Ein Gespräch hierzu wird mit der Verwaltung der Stadt im Herbst geführt, wenn die künftige Teambildung im Freundeskreis Markgraf-Wilhelm-Wege endgültig steht.

Das nächste Lenkungsgespräch findet am 16. Juni statt und der große Lenkungskreis trifft sich Anfang Oktober. Im November soll wieder die traditionelle AK Sitzung durchgeführt werden für die Planung 2021.

Frisches Grün für den Kurpark

BNN 13.03.2020
 

Arbeitskreis Tourismus-Freizeit plant Bepflanzungen in Bad Rotenfels

Arbeitsgruppe schlägt Dachbegrünung vor

Von BNN Mitarbeiter Joachim Kocher

Gaggenau. Aktuelles zum Klimaschutz in Gaggenau, eine Rückblende zum Workshop Zukunft, sowie Informationen zu „Gesundheit im Park“ und zu geführten Radtouren standen im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Arbeitskreis Tourismus-Freizeit (AKTF) am vergangenen Mittwoch im Christophbräu.

Auf den Klimaschutz ging zu Beginn der Versammlung Grünen-Stadtrat Wolfgang Nießen ein, der die Klimaschutzresolution ansprach, die vom Gemeinderat am 22. Januar verabschiedet wurde. Nießen nahm zum Anstieg der Temperaturen Stellung und wies auf die daraus resultierenden Schadensereignisse hin. So haben beispielsweise in den vergangenen 30 Jahren die Hochwasserereignisse um 35 Prozent und Dürreperioden um das sechsfache zugenommen. Wie aus den aktuellen Prognosen hervorgehe, so Nießen, werde die Temperatur in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2050 um weitere 0,8 bis 1,7 Grad ansteigen. Dadurch werde es zu einer Verdoppelung der Hitzetage sowie einer Zunahme der winterlichen Niederschläge um 35 Prozent kommen. Verbesserungen, so der Grünen-Stadtrat, werde es nur geben, wenn jeder sein Verhalten grundlegend ändere.

Themen für Gaggenau würden in der Arbeitsgruppe ZG 2030 erarbeitet. Als mögliche Maßnahmen, die zu einer Verbesserung des Mikroklimas beitragen, nannte Nießen eine Fassaden- und Dachbegrünung. Zudem sorgten mehr Bäume für eine Beschattung und Kühlung. Nicht unerwähnt blieb die Verbesserung des Fahrradnetzes, der Ausbau E-Mobilität Infrastruktur sowie die Realisierung von Hackschnitzel-Blockheizkraftwerken. Dadurch erreiche man Wärme und Strom vollkommen klimaneutral, sagte Nießen.

Bernd Kraft vom Arbeitskreis Tourismus-Freizeit ging anschließend auf den AKTF-Workshop Zukunft ein, in dessen Vorfeld eine Fragebogenaktion stattfand, bei der 15 Themenfelder genannt wurden. Hieraus wurden schließlich zwei Themenfelder bestimmt, die man beim Workshop in zwei Gruppen bearbeitete. Hierbei ging es um die Kurparksituation sowie um die Nachwuchsgewinnung.

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